Merkel auf "Bildungsreise" in Lüneburg: Ein Tal der Ahnungslosigkeit
Im Rahmen ihrer „Bildungsreise“ durch verschiedene Bundesländer und Universitäten im Vorlauf zum so genannten Bildungsgipfel von Bund und Ländern machte Bundeskanzlerin Merkel auch in Niedersachsen, genauer in Lüneburg Station. Dort stand unter anderem eine kurze Diskussion mit VertreterInnen der Landesastenkonferenz und der verfassten Studierendenschaft in Lüneburg auf dem Programm. Im Verlauf dieses Gesprächs zeigte sich Frau Merkel ziemlich uninformiert („Hochschulrahmengesetz, haben wir das nicht abgeschafft?“) gab ein paar Anekdoten wie zum Beispiel zur Sportpflicht in der DDR von sich und setzte dem ganzen die Krone auf, indem sie StudentInnen für unfähig zur Mitbestimmung an ihren Hochschulen erklärte, da sie ja die Entwicklungsprozesse nicht durchschauen könnten und in ihrer Persönlichkeitsentwicklung noch nicht so weit wären.
Quelle: asta lüneburg