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        <title>Abbruch statt Abschluss</title>
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        <description>Eines der Ziele, die die baden-württembergische Regierung mit der Einführung der Langzeitgebühren verfolgte, war eine Reduzierung der Zahl der LangzeitstudentInnen. Dieses Ziel wurde erreicht: Deren Anzahl sank um 44 Prozent. Doch welchen Nutzen hat dies gebracht? Die Zahl der Studienabschlüsse ist nicht nennenswert angestiegen. Abbruch statt Abschluss: Dies ist die reale und messbare Wirkung der Langzeitgebühren. Tausende Menschen mussten aufgrund der Gebühren ihr Studium abbrechen – und die Ho…</description>
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        <title>Vergünstigungen durch den StudentInnenausweis?</title>
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        <description>Der StudentInnenstatus bringe zahlreiche soziale Vergünstigungen mit sich, ist immer wieder zu hören. So äußerte die baden-württembergische Landesregierung:

»Der politische Handlungsbedarf ergibt sich außerdem daraus, daß Studierende mit überlangen Studienzeiten [...] ungerechtfertigt die mit einem Studierendenausweis verbundenen materiellen Vorteile genießen.« (Landtagsdrucksache 12/4, 5. November 1996)</description>
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        <title>Belasten LangzeitstudentInnen die Hochschulressourcen?</title>
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        <description>Nein. Auch hier gilt: Wer länger studiert, nimmt im Regelfall die Studienangebote lediglich gestreckt über einen größeren Zeitraum wahr. Der Nutzungsgrad der Hochschuleinrichtungen liegt nicht messbar höher als bei StudentInnen, die in kürzerer Zeit zum Abschluss gelangen. Wenn das baden-württembergische Wissenschaftsministerium hingegen schreibt, dass LangzeitstudentInnen »die Infrastruktur der Hochschulen [...] belasten« (Landtagsdrucksache 12/4 vom 5. November 1996), dann kann dies nur als be…</description>
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        <title>Blockieren LangzeitstudentInnen Studienplätze?</title>
        <link>http://www.keine-studiengebuehren.de/langzeitstudiengebuehren/blockiert</link>
        <description>Nein. Wer länger studiert, nimmt im Regelfall die gleichen Studienangebote lediglich zeitlich gestreckt wahr. Auch bei zulassungsbeschränkten Fächern ist die Zahl der zur Verfügung gestellten neuen Studienplätze von LangzeitstudentInnen unabhängig. Einige wenige studieren länger, um sich Veranstaltungen anderer Fächer anzusehen. Es gibt jedoch keine Indizien, dass dies quantitativ ins Gewicht fällt. Ohnehin ist ein solches Verhalten eher zu begrüßen. Wenn ein Leistungsnachweis nicht erfolgreich …</description>
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        <title>Viele Einzelfälle – kein Gesamtbild</title>
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        <description>Wie sieht einE typischeR LangzeitstudentIn angesichts der genannten strukturellen Daten aus? Es gibt ihn oder sie nicht. Ein Langzeitstudium ist immer ein Einzelfall. Vergegenwärtigt man sich die Gründe, die ein Studium verlängern, ist leicht abzusehen, dass es schnell zu einer Überschreitung der Regelstudienzeit um mehr als vier Semester kommen kann. Beispiele aus dem Hochschulalltag:</description>
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        <title>Studienzeiten: in Deutschland allgemein zu lang?</title>
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        <description>Oft ist zu hören, ein Hochschulstudium in Deutschland dauere im internationalen Vergleich zu lange (»In Deutschland haben wir die ältesten Studenten«, von Trotha in der Badischen Zeitung, 11. November 1997), das Alter beim Berufseinstieg liege zu hoch. Der Wissenschaftsrat weist in seinen Studien darauf hin, dass ein internationaler Vergleich von Studienzeiten aufgrund mangelnder Daten und äußerst unterschiedlicher Bildungsstrukturen nur schwer zu leisten sei. Soweit Daten vorliegen, etwa aus OE…</description>
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        <title>Studienzeitverkürzung – Sinn und Alternativen</title>
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        <description>Wie bereits festgestellt, kann von einer generellen Überlänge des Studiums in Deutschland nicht die Rede sein. Dennoch sind viele bildungspolitische Diskussionen vom Postulat einer Senkung der Studienzeiten geprägt. Ob dieses Postulat überhaupt sinnvoll ist, stellt nicht Thema dieser Schrift dar; die HerausgeberInnen haben jedoch begründete Zweifel, dass eine allgemeine Studienzeitverkürzung positive Effekte nach sich zieht.</description>
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