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        <title>Keine-Studiengebühren.de</title>
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        <title>Mangelnde Information</title>
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        <description>Pro-Behauptung sechs: Studiengebühren seien im internationalen und europäischen Kontext üblich. Deutschland habe auf dem Gebiet eine absolute Sonderstellung.

Richtig ist: Von Studiengebühren als international üblicher Praxis und der deutschen Sonderstellung eines »kostenfreien« Studiums kann keine Rede sein!</description>
    </item>
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        <dc:date>2008-09-02T21:19:58+01:00</dc:date>
        <title>Fatalismus hilft nicht weiter</title>
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        <description>Das letzte Argument: Studiengebühren kommen sowieso. Selbst wenn vieles gegen Studiengebühren spricht, kann es jetzt nur noch darum gehen, dafür zu sorgen, dass sich das studentInnenfreundlichste Modell durchsetzt.

So denken sicher viele. Dabei verkennen sie allerdings, dass genau dies, nämlich die Verbreitung des Bewusstseins, Studiengebühren seien sowieso nicht zu verhindern, ein zentraler Bestandteil ihrer Durchsetzung ist. »Sowieso« passiert in der Politik überhaupt nichts. Es geht nicht, w…</description>
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        <dc:date>2008-09-02T21:28:22+01:00</dc:date>
        <title>Nichtexistente »KonsumentInnensouveränität«</title>
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        <description>Pro-Behauptung drei: Studiengebühren stärkten die Position von StudentInnen innerhalb der Hochschule. Wenn StudentInnen als KundInnen geworben werden müssten, würde die Qualität der Lehre perspektivisch besser werden.

Richtig ist: Studiengebühren erhöhen keineswegs den gesellschaftlichen oder hochschulpolitischen Einfluss von StudentInnen. Gebühren hätten vielmehr die Konsequenz, das Recht auf Bildung weiter auszuhöhlen und politische Beteiligungsrechte zu reduzieren. Gleichzeitig verstärken si…</description>
    </item>
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        <dc:date>2008-09-02T21:23:49+01:00</dc:date>
        <title>Eine merkwürdige Umfrage</title>
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        <description>Pro-Behauptung fünf: Die Mehrheit der StudentInnen sei für Studiengebühren.

Richtig ist: Die Umfragen, die diese Einschätzung zu stützen scheinen, sind Ergebnisse durchsichtiger Manipulationen.

Selbst wenn die Behauptung der Mehrheitsfähigkeit von Studiengebühren zutreffen würde, wäre das kein Argument im eigentlichen Sinne. Eine politische Abstimmung oder eine demoskopische Befragung beweisen inhaltlich nichts für oder gegen eine Sache. Allerdings sagen sie etwas über den Stand einer öffentli…</description>
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        <dc:date>2008-09-02T21:33:04+01:00</dc:date>
        <title>Studiengebühren sind nicht gerecht</title>
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        <description>Pro-Behauptung eins: Studiengebühren seien aus Gründen der sozialen Verteilungsgerechtigkeit erforderlich, da öffentliche Hochschulen aus dem Gesamtsteueraufkommen finanziert werden. Dieses werde überwiegend von den unteren und mittleren Einkommensgruppen erbracht, während an den Hochschulen vor allem Angehörige der »oberen« sozialen Schichten studierten. Faktisch bedeute daher ein »kostenfreies« Studium eine Umverteilung »von unten nach oben«. Eine private Kostenbeteiligung der NutzerInnen von …</description>
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        <dc:date>2008-09-02T21:25:22+01:00</dc:date>
        <title>Geld ist genug da</title>
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        <description>Pro-Behauptung vier: Es sei kein Geld mehr da. Wir hätten lange Zeit über unsere Verhältnisse gelebt und müssten alle den Gürtel enger schnallen. Da folglich die staatlichen Bildungsausgaben prognostizierbar weiter sänken und gleichzeitig die gesellschaftliche Nachfrage nach weiter führenden Bildungswegen steige, gebe es zu einer privaten Kostenbeteiligung keine Alternative.</description>
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        <dc:date>2008-09-02T21:31:21+01:00</dc:date>
        <title>Sozialverträgliche Studiengebühren gibt es nicht</title>
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        <description>Pro-Behauptung zwei: Die Vorteile von Studiengebühren überwögen ihre möglichen Nachteile (etwa einer sozial ungleichen Verteilung von Bildungschancen) dann, wenn ihre Einführung mit einem sozial verträglichen Finanzierungssystem verbunden sei, welches es jeder und jedem ermögliche, unabhängig vom Einkommen des Elternhauses zu studieren.</description>
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